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Donnerstag, 15. Oktober 2026
Heimnetz

Router absichern: Fünf Einstellungen, die jeder prüfen sollte

Der Router ist die Haustür ins Internet – und bei vielen steht sie einen Spalt offen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Heimnetz deutlich besser schützen.

Von Redaktion2 Min. Lesezeit
WLAN-Router mit vier Antennen
WLAN-Router mit vier Antennen · Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

Über den Router laufen Onlinebanking, Videotelefonate und die Daten smarter Geräte. Trotzdem wird er nach der Ersteinrichtung oft nie wieder angefasst. Dabei lohnt ein regelmäßiger Blick in die Einstellungen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt dazu klare Empfehlungen.

1. Eigenes Passwort für die Benutzeroberfläche

Die Oberfläche des Routers, erreichbar über den Browser, ist durch ein Passwort geschützt. Ist es noch voreingestellt, sollte es durch ein eigenes, langes Passwort ersetzt werden. Wer Zugriff auf diese Oberfläche hat, kontrolliert das gesamte Heimnetz.

2. Updates automatisch installieren

Hersteller schließen Sicherheitslücken über Firmware-Updates. Die meisten Router können Updates automatisch einspielen. Diese Funktion sollte eingeschaltet sein. Ältere Geräte, für die es keine Updates mehr gibt, sollten ersetzt werden.

3. WLAN richtig verschlüsseln

Das Funknetz sollte mit WPA2 oder, wenn alle Geräte es unterstützen, mit WPA3 verschlüsselt sein. Ältere Verfahren gelten als unsicher. Das WLAN-Passwort sollte lang sein; zwanzig Zeichen und mehr sind kein Problem, da man es meist nur einmal pro Gerät eingibt.

4. Fernzugriff und WPS prüfen

Funktionen, die man nicht braucht, sollten abgeschaltet sein. Dazu gehört der Fernzugriff auf die Router-Oberfläche aus dem Internet. Auch WPS, das Verbinden per Knopfdruck, kann ein Einfallstor sein und lässt sich meist deaktivieren.

5. Gastnetz für Besuch und smarte Geräte

Viele Router bieten ein separates Gastnetz. Besucher erhalten damit Internetzugang, ohne auf die eigenen Geräte zugreifen zu können. Manche nutzen das Gastnetz auch für smarte Lampen oder Steckdosen, um sie vom übrigen Netz zu trennen.

Regelmäßig nachsehen

Ein Blick in die Liste der verbundenen Geräte zeigt, ob Unbekannte im Netz sind. Wer sich unsicher ist, findet im Handbuch des Herstellers oder beim BSI Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Quellen

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